Russland und Türkei für Schutzzonen in Syrien

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan haben sich für die Einrichtung von Schutzonen für Zivilisten in Syrien ausgesprochen. Diese Zonen genössen breite Zustimmung, sagte Putin im Anschluss an seine Unterredung mit dem türkischen Staatsoberhaupt in seiner Schwarzmeer Residenz in Sotschi.

“Wir stimmen darin überein, dass die Einrichtung von Schutzzonen das Blutvergießen in Syrien eindämmt und den Waffenstillstand stärkt. Es sind allerdings noch weitere Verhandlungen nötig, um Einzelheiten auszuarbeiten”, sagte Putin.

Erdoğan kritisierte, der Friedensprozess werde von “manchen Parteien” sabotiert, gab sich aber vorsichtig optimistisch: “Der Waffenstillstand oder in der neuen Sprachregelung, die konfliktfreie Periode, die von der Türkei, Russland und dem Iran garantiert werden, hat ein neues Zeitfenster für unsere Bemühungen, eine politische Lösung für den Syrienkonflikt zu finden, eröffnet”, sagte Erdoğan.

Military Situation In Syria On May 3, 2017 (Map Update) https://t.co/S8FAJgkX1i pic.twitter.com/sQw2atDHJc— SouthFront (@southfronteng) May 3, 2017

Putin und Erdoğan verständigten sich auf einen umfassenden Abbau der Sanktionen, die Russland nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei verhängt hatte. Die Beziehungen zwischen beiden Staaten hätten sich wieder normalisiert, betonte Putin.

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