Ryanair: Frau zahlt Aufpreis für Fensterplatz und bekommt stattdessen… – nun ja!

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Eine Passagierin von Ryanair wollte am Fenster sitzen und ließ sich ihren Wunsch einen Aufpreis kosten. Was sie stattdessen bekommen hat, spottet jeder Beschreibung.

Erst düpiert Ryanair eine Passagieren, dann beweist die Airline Humor. (Symbolbild: Getty Images)
Erst düpiert Ryanair eine Passagieren, dann beweist die Airline Humor. (Symbolbild: Getty Images)

Nicht gerade die feine englische Art war das, wie sich die britische Fluggesellschaft Ryanair gegenüber einer Passagierin benommen hat. Die Frau hatte einen Fenstersitz reserviert und bezahlte dafür einen Aufpreis. Was bekam sie stattdessen? Einen Platz am Notausgang – mit einem Fenster, das die Bezeichnung nicht verdient.

Ein winziges Guckloch war es vielmehr, das Marta Kelly an ihrem Notausgang-Platz vorfand – und das auf dem Foto zu bestaunen ist, das die 38-Jähige auf dem sozialen Netzwerk Twitter veröffentlicht hat. Ihr Kommentar dazu: "Ernsthaft, @Ryanair, ich habe für den Fensterplatz bezahlt."

Dass sie den Vorfall leichtnimmt, wird in den weiteren Twitter-Beiträgen der Frau deutlicher. "Versteht mich nicht falsch", schreibt sie in einem Post, "ich mochte den Extraplatz für die Beine. Aber ich dachte, es wäre eine gute Gelegenheit über Ryanair zu twittern, weil man immer Witze über den Fensterplatz 11A macht, der überhaupt kein Fenster hat."

Ryanair reagiert – selbstironisch

Auch Ryanair beweist in der Angelegenheit Humor. Ein Mitarbeiter der Airline antwortete auf Kellys Tweet mit einer Kopie ihres Fotos, auf der das "Fenster" mit einem roten Stift eingekreist ist. Das Kuriose wird hervorgehoben, die Aufmerksamkeit des Betrachters darauf gelenkt. Da will sich jemand nicht verstecken, nichts wird schöngeredet.

Den selbstironischen Tweet hat Kelly als solchen verstanden – anders als manch andere Twitter-Nutzer, die in ihren Kommentaren mit Ryanair ob Zuständen wie diesem kritisch ins Gericht gingen. "Was mich am meisten zum Lachen bringt", schreibt die Frau, "ist, dass die meisten den Witz nicht verstanden haben, außer Ryanair, das ein Marketing-Genie eingestellt hat, das Scherze liebt! Legenden."

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