Sängerin in Berlin: Wieso Alexa Feser Inspiration am Alexanderplatz sucht

Ein Gespräch mit Wahlberlinern Alexa Feser über Umzüge, Wunder und den Song-Contest.

Alexa Feser lebt ganz für ihre Musik. Am 21. April veröffentlicht die Singer-Songwriterin nun ihr drittes Album "Zwischen den Sekunden". Um Inspiration für ihre Texte zu finden, hat die 37-Jährige ein ganz eigenes Mittel ...

Für Ihr neues Album sind Sie extra an den Alexanderplatz gezogen. Wie sind sie auf diesen Ort gekommen?

Alexa Feser: Sobald es zu bequem wird, entsteht bei mir nichts Neues. Und ich wollte an einen Ort ziehen, an dem ich mich dieser Bequemlichkeit entziehe. Ich glaube, als Künstler bequem zu werden ist der Tod der Kreativität. Deshalb habe ich einen Ort gesucht, der bewusst Reibung erzeugt, wo ich unterschiedlichsten Situationen ausgesetzt bin. Ich habe am Alexanderplatz ganz tolle Momente erlebt wie Heiratsanträge per Megafon. Schlimme Sachen wie Nazi-Aufmärsche. Kuriose Sachen wie Leute, die nackt über den Platz gelaufen sind. Täglich sind es ja einige Hunderttausend Menschen, die diesen Platz, diesen Bahnhof kreuzen. Und als Künstler bin ich aufnahmefähig wie ein Schwamm, verarbeite die ganzen Eindrücke aus meiner eigenen Perspektive.

Und wohin geht es als Nächstes?

"Zwischen den Sekunden" habe ich noch am Alexanderplatz geschrieben, vor Kurzem bin ich aber schon wieder umgezogen – nach Tiergarten, in ruhigere Gefilde. Und auch wieder konträr. Von schlicht-modern, wohne ich jetzt wieder im Altbau mit knarrenden Holzdielen, Stuck und alten Öfen - die sind aber nur noch zur Deko da. Ich bin schon viel rumgekommen in Berlin.

Immer nur wegen der Inspiration für...

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