Südkorea: Taifun Hinnamnor hinterlässt Schneise der Verwüstung

Über Südkorea ist der Super-Taifun "Hinnamnor" hinweggefegt. Einer der stärksten Wirbelstürme seit Jahrzehnten brachte den Regionen im Süden etwa einen Meter Regen, verwüstete Straßen und zerriss Stromleitungen. 66.000 Haushalte waren ohne Stromversorgung.

In der Stadt Ulsan wird ein 25-jähriger Mann vermisst, der in reißende Wassermassen gestürzt war. Tausende Menschen flüchteten in höher gelegene Gebiete.

Der Taifun mit einem gewaltigen Radius von 400 Kilometern zwang zur Streichung von Flügen und Schließung von Schulen.

"Hinnamnor" streifte die Ferieninsel Jeju und traf in der Hafenstadt Busan auf das Festland. Riesige Wellen zerstörten dort Geschäfte in Strandnähe.

Dann zog der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten bis 130 Kilometer pro Stunde zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan wieder aufs Meer hinaus. Der Sturm bewegt sich in nordöstlicher Richtung und wird im Laufe der Woche Ostchina erreichen.

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