Merkel und Linke fordern nach Saar-Wahl Klarheit von Schulz

Nach der SPD-Niederlage im Saarland wächst der Druck auf Kanzlerkandidat Martin Schulz, den Kurs und die potenziellen ...

Nach der SPD-Niederlage im Saarland wächst der Druck auf Kanzlerkandidat Martin Schulz, den Kurs und die potenziellen Bündnispartner für die Bundestagswahl zügig festzulegen.

Die SPD müsse nun überlegen, „wie sie ihre Koalitionsaussagen und ihre Aussagen insgesamt findet”, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag in Berlin. Sie wollte sich selbst nicht zu potenziellen Partnern äußern: „Ich weigere mich jetzt, irgendwann im März, zu erklären, was im September möglich ist.” Die Linke forderte Schulz zu einer klaren Ansage auf, „was er umsetzen möchte und mit wem er es umsetzen möchte”.

Der SPD-Chef kündigte eine nüchterne Analyse des Wahlergebnisses und die „notwendigen Schlussfolgerungen” an. Ein Signal für das wichtige Wahljahr 2017 sieht er in den Verlusten für SPD, Linke und Grüne nicht: Mit dem prominenten Linksfraktionschef Oskar Lafontaine gebe es im Saarland eine „besondere Situation”, sagte Schulz in Berlin. „Deshalb Rückschlüsse auf die ganze Republik zu ziehen, wäre falsch.”

Die SPD kam mit Spitzenkandidatin Anke Rehlinger bei der Landtagswahl am Sonntag auf 29,6 Prozent der Stimmen und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die CDU von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer verbesserte sich überraschend stark auf 40,7 Prozent. Sie kann weitere fünf Jahre mit der SPD als Koalitionspartner regieren.

Die Parteispitzen und Fraktionen von CDU und SPD im Saarland ebneten jeweils einstimmig den Weg für Koalitionsgespräche. „Dann werden wir in dieser...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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