Saarland-Pleite für die SPD: Das Netz spottet über Martin Schulz

Kann derzeit nur wenig positive Tweets über sich lesen: Martin Schulz

Seit Monaten im Netz gefeiert und für unsterblich erklärt, jetzt fast schon als gescheitert verspottet: Der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz (61) muss sich nach der verlorenen Wahl im Saarland jede Menge Häme gefallen lassen.

Nur 29,6 Prozent der Stimmen konnte die Martin-Schulz-Partei auf sich vereinen, mehr als 10 Prozent weniger als der große Konkurrent von der CDU. Der angestrebte Machtwechsel hin zu einer Rot-Rot-Grünen bzw. Rot-Roten-Landesregierung ist mehr als deutlich verpasst worden. Ist damit der Hype um Martin Schulz schon beendet, der Einzug ins Kanzleramt vorab gescheitert?

Viel Häme unter #Schulzzug

Der fast einhellige Tenor in den Sozialen Medien: Der unaufhaltsame Siegeszug von Martin Schulz ist jäh zum Stoppen gekommen. Auf Twitter lassen sich die Laien-Kommentatoren hauptsächlich unter dem Hashtag #Schulzzug aus. "Saarland Endstation. Bitte alle aussteigen", twitterte etwa ein User sicherlich nicht ganz ohne Schadenfreude.

Im Stile einer Eilmeldung fand ein andere Twitter-Nutzer noch deutlichere Worte: "Schulzzug bei Saarbrücken entgleist. Grüne unter die Räder gekommen." Auch zahlreiche Bilder von entgleisten Zügen, vorzugsweise im klassischen SPD-Rot, machten nach der Wahlschlappe die Runde. Viele der Twitter-User vergreifen sich allerdings wie so oft im Ton und posten unter dem eigentlich lustig gemeinten Hashtag wüste Beschimpfungen in Richtung Martin Schulz. Auch manche Memes oder Bilder sind teilweise deutlich unter der Gürtellinie.

Foto(s): Imago/Rüdiger Wölk

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