Sacha Baron Cohen reagiert auf Donald Trumps Beschimpfung

(dr/spot)
·Lesedauer: 2 Min.
Ein fast schon ungewohnter Anblick: Sacha Baron Cohen ohne Maskerade. (Bild: GIO_LE / Shutterstock.com)
Ein fast schon ungewohnter Anblick: Sacha Baron Cohen ohne Maskerade. (Bild: GIO_LE / Shutterstock.com)

Nachdem Donald Trump den Comedian Sacha Baron Cohen unter anderem als "Widerling" bezeichnete, bot ihm der Brite nun einen Job nach Ende seiner Amtszeit an.

Trump sagte am Freitag auf den Borat-Schauspieler angesprochen laut US-Medien: "Das ist ein falscher Typ und ich finde ihn nicht lustig." Der Brite habe vor vielen Jahren versucht, ihn "zu betrügen", aber er habe das früh entlarvt: "Zu mir war er ein Widerling." Cohen interviewte Trump vor vielen Jahren in seiner Rolle als Ali G. Der damalige Unternehmer stieg damals aber nicht wirklich auf Cohen ein.

“Donald - Ich weiß die kostenlose Werbung für Borat zu schätzen! Ich muss zugeben, dass auch ich dich nicht lustig finde. Aber die gesamte Welt lacht über dich.

Ich suche immer nach Leuten, die rassistische Trottel spielen und du brauchst einen Job nach dem 20. Januar. Lass uns sprechen!”

Darum reden alle über den Borat-Film

Derzeit steht eine bestimmte Szene der Borat-Fortsetzung "Borat Anschluss Moviefilm" in der Diskussion. Dort wird der ehemalige New Yorker Bürgermeister und Trump-Rechtsbeistand Rudolph Giuliani (76) aufgrund eines angeblichen Interview-Termins in ein Hotelzimmer mit versteckten Kameras gelockt. Als er allein mit der jungen Interviewerin ist, steigt er teilweise auf deren offensichtliche Flirt-Attacken ein und fragt auch nach der Telefonnummer der jungen Frau.

Am Ende der Aufnahmen ist zu sehen, wie Giuliani plötzlich an seiner Hose nestelt und auch seine Hand in seinen Schritt steckt. Währenddessen steht die Schauspielerin in ihrer Rolle als Journalistin und Borat-Tochter vor ihm. In dieser Sekunde stürmt Cohen als Borat verkleidet in das Zimmer und beendet die undurchsichtige Situation. Giuliani behauptet nun auf Twitter, er habe sich lediglich des Mikrofonkabels entledigen wollen, er habe sich zu keinem Zeitpunkt unangemessen verhalten.

"Wenn Sacha Baron Cohen etwas anderes behauptet, ist er ein eiskalter Lügner", meint Giuliani. Cohen reagierte bereits auf die Vorwürfe der angeblichen Manipulation, allerdings erneut in seiner Borat-Rolle. In einem Video auf Twitter sagte er in gewohnt sarkastischer Manier: "Was ein unschuldiger sexueller Moment zwischen einem einwilligenden Mann und meiner 15-jährigen Tochter war, wurde von den Fake-News-Medien in etwas Abscheuliches verwandelt."