Was sagt Anna Wintour zu Kamala Harris' kritisiertem "Vogue"-Cover?

(cos/spot)
·Lesedauer: 1 Min.
Anna Wintour (l.) kommt auf Kamala Harris' authentischen Charakter zu sprechen. (Bild: [M] Shutterstock.com/lev radin/Michael F. Hiatt)
Anna Wintour (l.) kommt auf Kamala Harris' authentischen Charakter zu sprechen. (Bild: [M] Shutterstock.com/lev radin/Michael F. Hiatt)

Erfährt das "Vogue"-Cover von Kamala Harris (56) Kritik, ist es an Chefredakteurin Anna Wintour (71) höchstpersönlich, Stellung zu beziehen. Nachdem dem Titelbild der Februar-Ausgabe mit der kommenden Vize-Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika mehr Hohn als Lob zuteilwurde, erklärte Wintour gegenüber der "New York Times" nun die Hintergründe.

Die 71-Jährige sagte: Es sei "absolut nicht unsere Absicht" gewesen, "die Bedeutung des unglaublichen Sieges der gewählten Vize-Präsidentin in irgendeiner Weise zu mindern". Die an dem Motiv geübte Kritik, es werde der bald mächtigsten Frau des Landes nicht gerecht, sei "gehört und verstanden" worden, beteuerte Wintour. Ihrer Aussage nach habe man sich aber für das eher "informelle" Bild entschieden, da es den authentischen Charakter Harris' unterstreiche.

Ein Bild ohne Esprit und Ästhetik

Das Cover der Februar-Ausgabe zeigt Kamala Harris in Blazer und Turnschuhen vor einem Hintergrund aus rosafarbenen und grünen Stoffbahnen. Die Hände hat sie ineinandergelegt, auf ihrem Gesicht ein freundliches Lachen. Etliche Twitter-Nutzer kritisierten das Bild als zu leger, es wirke spontan und ohne Esprit geschossen, habe keinerlei Ästhetik. Ganz anders ein Bild, das es lediglich ins Innere der Zeitschrift geschafft hat. Ebenjenes zeigt Harris in einem blauen Blazer vor gelbem Hintergrund, die Arme vor dem Körper verschränkt, in starker, selbstbewusster Pose.