San Marino legalisiert Abtreibungen

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Die Einwohner von San Marino haben mit überwältigender Mehrheit für die Legalisierung der Abtreibung gestimmt. Damit wird künftig ein 150 Jahre altes Gesetz außer Kraft gesetzt, das Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert hatte.

Mehr als 40 % der 33.000 Einwohner der Enklave in Mittelitalien haben sich an dem Referendum beteiligt. 77 % stimmten für die Zulassung der Abtreibung bis zur 12 Schwangerschaftswoche. Nach der 12. Woche ist der Eingriff nur noch erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist oder fötale Anomalien vorliegen.

Das Referendum fand auf Initiative der feministischen Gruppe "Unione Donne Sammarinesi" statt. Das Parlament von San Marino muss nun Maßnahmen ergreifen, um das Ergebnis des Referendums zu legalisieren.

Mit dem Ergebnis schließt sich San Marino nun anderen katholisch geprägten Staaten wie Irland an, das die Abtreibung 2018 legalisiert hat und dem benachbarten Italien. Dort ist Abtreibung seit 1978 legal.

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