Sanierung: Kölner Oper kostet bis zu 565 Millionen Euro

Kölner Bühnen werden schlimmstenfalls erst im März 2023 wieder eröffnet.

Die vollständige Sanierung der Oper und des Schauspielhauses in Köln könnte im schlechtesten Fall 565 Millionen Euro kosten und bis zum März 2023 dauern. Das geht aus internen Projektunterlagen hervor, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegen. Bernd Streitberger, technischer Betriebsleiter der Bühnen, will im Juli eine konkrete Kostenprognose abgeben und einen Eröffnungstermin nennen.

Hinter den Kulissen werden diese Zahlen bereits seit Monaten berechnet. Dabei gibt es für den Zeitplan verschiedene Hochrechnungen. Sollte die weitere Sanierung reibungslos ablaufen, könnte das Projekt auch schon 2022 abgeschlossen sein. Die Oper und das Schauspielhaus werden dabei bevorzugt behandelt, während die Kinderoper und das kleine Haus am Standort der ehemaligen Opernterrassen hintenanstehen müssen.

Größtes Problem bereitet die Gebäudetechnik

Die Sanierung der städtischen Bühnen begann im Sommer 2012. Im Juni 2015 gestanden die Verantwortlichen ein, dass der geplante Eröffnungstermin im November 2015 nicht würde eingehalten werden können. Seitdem befindet sich das Projekt in der Neuaufstellung. Das größte Problem bereitet aus Sicht der Bühnen die Gebäudetechnik. Die Bühnen kündigten im Herbst 2015 den Vertrag mit dem dafür zuständigen Ingenieurbüro.

Das Unternehmen, das die Nachfolge antrat, ist zurzeit mit einer Neuplanung beschäftigt. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ müssen große Teile technischer Anlagen wieder demontiert werden, damit die Mängel beseitigt werden können. Allein dafür wurde bis zu ein Jahr veranschlagt. Die eigentliche Bauausführung soll den Unterlagen zufolge weitere zwei Jahre in Anspruch nehmen. Bislang werden die Kosten für die Bühnensanierung offiziell auf bis zu 460 Millionen Euro geschätzt. Das vom Stadtrat bewilligte Budget liegt bei 404 Millionen Euro....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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