Sanierungen und Neubauten: Berliner Bezirke stecken 5,5 Millarden Euro in ihre Schulen

Die zentrale Behörde, die Bau und Sanierung von Schulen koordinieren soll, ist noch nicht arbeitsfähig.

Der Senat hat am Dienstag seine Pläne zur Sanierung und zum Bau neuer Schulen konkretisiert. In den kommenden zehn Jahren sollen rund 5,5 Milliarden Euro investiert, in diesem Jahr bereits circa 830 Millionen Euro verbaut werden. Das sei "richtig viel Holz" und eine große Herausforderung, erklärte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Dafür habe die Landesregierung nun die Strukturen geschaffen. Ende 2018 soll die geplante Landesgesellschaft für Schulbau aufgebaut sein, bis dahin übernimmt die Stadtentwicklungsverwaltung die Regie. Für Sanierungsprojekte bis zu 5,5 Millionen Euro bleiben die Bezirke zuständig. Sanierungen bis zu einer Summe von zehn Millionen Euro können sie selbst managen oder an die Senatsverwaltung abgeben.

Berlin brauche mittelfristig 40 neue Schulen, erklärte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Zehn Schulneubauten oder -erweiterungen würden, so Lompscher, bereits konkret vorbereitet: sechs Grundschulen in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Spandau und Lichtenberg (zwei), drei Sekundarschulen in Spandau (zwei) und Marzahn-Hellersdorf sowie eine Förderschule in Pankow. Sie sollen auch Modell sein, schneller zu bauen – durch die Verwendung von Modulen sowie durch straffere Vergabe- und Planungsverfahren.

Bis zum Schuljahr 2024/25 sollen mehr als 60.000 Plätze geschaffen werden, sagte Bildungssenatorin San­dra Scheeres (SPD) – 36.000 an Grund- und 25.000 an weiterführenden Schulen. Den größten Bedarf im Grundschulbereich gebe es in Pa...

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