Sarin: Experten bestätigen Einsatz von Nervengas in Syrien

Beim Angriff auf Chan Scheichun sei „unbestreitbar“ Sarin eingesetzt worden.

 Bei dem Angriff auf den syrischen Ort Chan Scheichun ist nach Angaben von Experten „unbestreitbar“ das Nervengas Sarin oder eine ähnliche Substanz eingesetzt worden. Dies habe die Analyse von Proben von zehn Opfern des Angriffs ergeben, teilte die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) am Mittwoch in Den Haag mit. Vier Tage nach dem verheerenden Anschlag auf einen Buskonvoi mit Geflüchteten wurde unterdessen die Evakuierung belagerter syrischer Städte fortgesetzt.

Die Analyseergebnisse seien „unbestreitbar“, sagte OPCW-Chef Ahmet Üzümcü. Proben von zehn Opfern des Angriffs, die in vier Labors untersucht worden seien, zeigten „die Einwirkung von Sarin oder Sarin-ähnlichen Substanzen“.

Proben von drei Opfern

Untersucht worden seien Proben von drei Todesopfern des Angriffs sowie von sieben Menschen, die in Krankenhäusern behandelt wurden. Weitere Einzelheiten zu den Laboruntersuchungen würden folgen, sagte Üzümcü weiter.

Zudem stehe ein OPCW-Team bereit, um vor Ort weitere Analysen vorzuzunehmen und Proben zu nehmen, „sollte die Sicherheitslage es erlauben“.

Assad bestreitet Verantwortung

Der Westen wirft der syrischen Luftwaffe...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen