Schäuble kritisiert türkischen Präsidenten Erdogan heftig

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vorgeworfen, Konflikte aus dessen Land nach Deutschland getragen zu haben.

„Das ist schon ziemlich ärgerlich, was der Mann macht“, sagte der CDU-Politiker bei einer Veranstaltung von Deutschlandfunk und „Neuer Zürcher Zeitung“ in Berlin.

Grundsätzlich müsse man den Menschen aus muslimisch geprägten Ländern sagen, dass sie in Deutschland willkommen seien. Man müsse ihnen aber auch klarmachen, dass sie die Lebensweise und alle Grundwerte akzeptieren müssten. „Wenn Ihnen das nicht passt, (...) dann habt Ihr eine falsche Entscheidung getroffen“, sagte er an diese Menschen gerichtet. „Es gibt bessere Orte in der Welt, nach der Scharia zu leben, als Europa.“

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