Trotz Corona: Business as usual in der Endo-Klinik?

Planbare Operationen sollen verschoben werden. Seit Freitag gilt diese dringende Empfehlung der Bundesregierung für alle Krankenhäuser in Deutschland. Ziel ist es, Kapazitäten für den Fall einer Ausweitung der Coronakrise freizuhalten. Doch scheinbar halten sich nicht alle daran. Mitarbeiter der Endo-Klinik an der Holstenstraße (Altona-Altstadt) sind empört: „Bei uns läuft business as usual“, schimpft eine Pflegekraft.

Die Endo-Klinik auf dem Kiez ist laut Eigenwerbung eines der weltweit führenden Operationszentren für künstliche Gelenke. Jede Woche werden dort bis zu 200 Knie-, Schulter- oder Hüft-Prothesen eingesetzt. Daran hat sich auch seit Beginn der Corona-Krise nichts geändert. 

Klinik: „Nicht Bestandteil der Katastrophenplanung“

In einem Schreiben an die Klinik-Mitarbeiter rechtfertigt die Geschäftsführung das mit folgenden Worten: „Als reines orthopädisches Elektivhaus sind wir nicht von dieser Regelung betroffen, da wir nicht Bestandteil der Katastrophenplanung der Stadt Hamburg sind.“

Ob das so ist, sei dahingestellt. Laut Hamburgischer Krankenhausgesellschaft, die die Taskforce zwischen den verschiedenen medizinischen Einrichtungen der Stadt koordiniert, gibt es „keine weitergehenden Regelungen, Begrenzungen auf bestimmte Krankenhäuser oder Ausschluss von Krankenhäusern oder separate Kontrollmechanismen“.

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