Schach-Weltmeister: Magnus Carlsen sucht neue Herausforderer

Beim Turnier in Karlsruhe trifft der Weltmeister Spieler, die schon bald um seine WM-Krone kämpfen wollen. Der Norweger selbst will seine Nervenstärke verbessern.

Karlsruhe.  Das Grenke Chess Classic ist der Höhepunkt des Schachjahres in Deutschland und Magnus Carlsen sein unangefochtener Star. Den Applaus nimmt der Weltmeister am Samstag mit einem Schmunzeln entgegen. Vage fixiert er die Figuren, auf denen gleich die Partie gegen Matthias Blübaum beginnen wird. Vielleicht liegt es an der Brille, mit der man ihn noch selten gesehen hat. Die Weltklasse spielt in der Schwarzwaldhalle oben auf der Bühne, unten sitzen die 1202 Teilnehmer im Open. Bis Ostermontag atmen sie die gleiche Luft wie der Weltmeister. Dann ist das größte Open der Welt vorbei, für Carlsen und Co. folgen noch vier weitere Spieltage in Baden-Baden.

Seine neue Freundin hat mit dem Schachspiel nichts am Hut

Seit dem WM-Sieg gegen Sergei Karjakin vorigen November ließ Carlsen es locker angehen. Zur Erholung ging es mit Eltern und Schwestern auf die Malediven. Zuletzt verbrachte er viel Zeit mit seiner neuen Freundin. Schachspielerin ist sie übrigens nicht. Gespielt hat Carlsen in den letzten Monaten wenig: Nur die Weltmeisterschaften im Schnellschach und im Blitzschach in Katar, ein paar Onlinepartien der Pro Chess League und als einziges Turnier mit langen Partien im Januar in Wijk aan Zee (Niederlande), wo er Zweiter wurde. Nicht weltmeisterlich, aber kein Reinfall. Trotzdem hat Vater Henrik, als Begleiter mit nach Karlsruhe gekommen ist, vor Turnierbeginn ein gutes Gefühl. "Schach ist Magnus jetzt wieder sehr wichtig."

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