Schauspielerin: Anja Kling: "Deutschland ist ein Krimiland"

Die Schauspielerin Anja Kling spricht im Interview über mehr Buddy-Filme und weniger Technikstress.

Im Film "Zweibettzimmer", der am Montag im ZDF ausgestrahlt wird, spielt Anja Kling eine Mutter, die erfolgreich als taffe Kardiologin arbeitet. Wie der Zufall es will, muss sie sich mit einer zunächst unliebsamen Zimmernachbarin herumschlagen. Im wahren Leben kann Kling zwar nicht mit medizinischem Fachwissen aufwarten, was das Muttersein und zwischenmenschliche Begegnungen betrifft, kennt sie sich aber bestens aus.

Frau Kling, gab es bei Ihnen auch schon den Umstand, dass eine Freundschaft zunächst nicht nach einer aussah?

Anja Kling: Ja, das gibt es auch. Wenn man es schafft, seine Vorurteile aus dem Weg zu räumen, und die Perspektive des anderen einnimmt, kann es durchaus sein, dass man seine Einschätzung überdenkt und ein anderes Bild von einem Menschen bekommt.

Hat es bei Ihnen und Ihrer Filmpartnerin Carol Schuler denn gleich gefunkt?

Wir haben zum ersten Mal miteinander gedreht und Carol ist eine große Entdeckung für mich. Beim gemeinsamen Casting merkte ich schnell, dass die Chemie stimmt. Ich bin mittlerweile ihr größter Fan.

Braucht es mehr Buddy-Filme mit weiblichen Hauptrollen im deutschen Fernsehen?

Ja, ich finde, dass wir solche Formate gut gebrauchen können. Wir sind nun mal ein Krimiland. Das deutsche Fernsehen wird beherrscht von diesem Genre, offensichtlich zu Recht, die Leute gucken es ja. Ich persönlich würde mir andere Formate, neben den Krimis, wünschen.

Welche Formate schweben Ihnen da vor?

Alles Mögliche, das kann so ein Buddy-Format sein, etwas historisches,...

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