Schauspielerin: Felicitas Woll spricht über die "Berlin, Berlin"-Fortsetzung

Im Film „Nackt. Das Netz vergisst nie“ geht es um Cybermobbing. Im Interview spricht Felicitas Woll aber auch über „Berlin, Berlin“.

Sie wurde mit Comedyserien wie "Die Camper" oder "Berlin, Berlin" zum Liebling der Nation, inzwischen spielt sie häufiger dramatische Rollen: Felicitas Woll. Ihr neuer Film "Nackt. Das Netz vergisst nie" (Dienstag, 20.15 Uhr, Sat.1) dreht sich um das Thema Cybermobbing. Die Schauspielerin verkörpert darin eine Mutter, deren Tochter mit Nacktfotos im Internet erpresst wird, und die wie eine Löwin gegen die Schuldigen kämpft. Der Film basiert lose auf dem Fall einer kanadischen Schülerin, die jahrelang mit Nacktfotos unter Druck gesetzt wurde und die sich mit 15 Jahren das Leben nahm.

Frau Woll, Sie spielen in dem Film über Cybermobbing eine Mutter, deren Tochter mit Nacktfotos erpresst wird. Was war die größte Herausforderung an der Rolle?

Felicitas Woll: Der Gedanke, dass ich mich mehrere Wochen lang intensiv mit diesem heftigen Thema anfreunden muss. Wenn ich einen Film drehe, tauche ich für diese Zeit sehr tief in eine Figur ein, und ich war mir nicht sicher, ob ich die Kraft habe, das durchzustehen.

Die Geschichte basiert auf einem wahren Fall.

Das Vorbild für die Filmfigur war eine Frau in Kanada, deren Tochter das passiert ist. Die Mutter hat angefangen, alleine gegen die Verantwortlichen vorzugehen, aber sie lief gegen eine Wand – eine heftige Geschichte. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich die Rolle angenommen habe, denn mir ist klar geworden, wie die Welt heute abläuft, wie wir miteinander kommunizieren und welche Gefahren es im Internet gibt. Ich bin aus einer ande...

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