Ärger mit Behörden wegen Straußenei

Ein Scherz mit einem vermeintlichen Dinosaurierei hat einem Mann im niedersächsischen Wolfsburg und seiner Schwester in den USA reichlich Ärger mit den deutschen Behörden beschert. Der Zoll stoppte das als Spielzeugsendung deklarierte Straußenei. (GIL COHEN-MAGEN)
Ein Scherz mit einem vermeintlichen Dinosaurierei hat einem Mann im niedersächsischen Wolfsburg und seiner Schwester in den USA reichlich Ärger mit den deutschen Behörden beschert. Der Zoll stoppte das als Spielzeugsendung deklarierte Straußenei. (GIL COHEN-MAGEN)

Ein Scherz mit einem vermeintlichen Dinosaurierei hat einem Mann im niedersächsischen Wolfsburg und seiner Schwester in den USA reichlich Ärger mit den deutschen Behörden beschert. Wie das Hauptzollamt in Braunschweig am Freitag mitteilte, fiel das von der Frau per Paket an ihren Bruder verschickte 1,4 Kilogramm schwere und als Spielzeug deklarierte Straußenei bei der Abfertigung auf.

Zunächst war unklar, um was genau es sich handelte und ob das Ei eventuell befruchtet sein könnte. Nach Zollangaben trug zu der Verwirrung bei, dass auf dem aus einer Straußenfarm stammenden Ei eher aus der Repitilienzucht bekannte Markierungen angebracht waren. Die Beamten nahmen nach dem Fund bereits Kontakt zum Braunschweiger Zoo und einer Wildtierschutzstation auf.

Nachfragen des Empfängers bei seiner Schwester in den USA ergaben demnach zwischenzeitlich aber, dass sie ein unbefruchtetes Ei verschickt hatte. Es bestand keine Gefahr für einen etwaigen Embryo, eine Unterbringung in einem Brutgerät der Tierschutzstation war nicht erforderlich. Allerdings intervenierte das Wolfsburger Veterinäramt: Das Ei sei als Lebensmittel einzustufen und dürfe nicht importiert werden, weil Dokumente dafür fehlten.

bro/cfm