Schlömer rechnet mit Abwerbeversuchen anderer Parteien

Bochum (dapd). Piratenchef Bernd Schlömer warnt seine Partei davor, dass einzelne Abgeordnete nach der Bundestagswahl 2013 von anderen Parteien zur Bildung eines Mehrheitsbündnisses abgeworben werden könnten.

Bei einer Aussprache mit der Parteibasis vor Beginn des Parteitages in Bochum versicherte der Parteivorsitzende am Freitag, dass die Piraten für eine Koalition nach der Bundestagswahl nicht zur Verfügung stünden. Aber man müsse sich auch damit auseinandersetzen, dass andere Parteien dann einzelne Abgeordnete ansprechen und für die Unterstützung einer Koalition gewinne wollten.

Schlömer sagte, die Abgeordneten seien in ihrer Entscheidung frei. "Wir werden ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf gehen", sagte er. Die Piraten wollten vor allem versuchen, sich von anderen Parteien abzugrenzen.

dapd

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