"Schlechte Nachricht" - Neuer Lavastrom ergießt sich Richtung Meer

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Am zwölften Tag des Vulkanausbruchs auf La Palma hat sich ein neuer Schlot gebildet. Der bereits dritte Lavastrom fließt parallel zu seinen Vorgängern, wird aber als kleiner beschrieben. Er hat bislang von der Lava verschonte Landstriche erfasst.

Gleichzeitig verzeichneten die Behörden acht neue Erdstöße auf dem Eiland mit einer Stärke von bis zu 3,5. In dem Gebiet bedeckt eine schwarze meterdicke Schicht bereits eine Fläche von 700 Hektar. Das entspricht tausend Fußballfeldern. Über 1000 Gebäude sind von den Lavamassen bereits zerstört worden. Aus Satellitenbilder sind die beiden Lavaflüsse, die sich kurz vor dem Atlantik vereinen, gut zu erkennen

Das dem spanischen Wissenschaftsministerium unterstellte Forschungsinstitut CSIC, das auch die Drohnenaufnahmen veröffentlichte, sprach angesichts der neuen Entwicklung von einer schlechten Nachricht, betonte aber, es gebe keinen Grund zur Panik.

Genau verfolgt wird jetzt, ob der dritte Lavastrom dieselbe Fließrichtung wie die beiden anderen annehmen und sich in den Atlantik ergießen wird. Beim Auftreffen der Lava auf Meerwasser entsteht Schwefeldioxid. Die Regionalregierung empfahl, Zuhause zu bleiben und Mundschutz zu tragen.

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