Schleusung aufgedeckt: Lkw setzt 20 Syrer und Iraker an Rastplatz an A12 ab

Die Polizei entdeckte die 20 Menschen nachts am Rastplatz Berliner Urstromtal. Sie waren bereits im Ausland registriert worden.

Bundespolizisten haben 20 Menschen aus Syrien und dem Irak an einem Rastplatz auf der Autobahn A12 in Brandenburg entdeckt, die dort nach eigenen Angaben von einem Lkw abgesetzt wurden. Am vergangenen Sonnabend um 3.30 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte die auffällig große Menschengruppe und überprüften sie. Es handelte sich um 20 Personen, darunter insgesamt 20 syrische und irakische Männer, Frauen und Kinder, die sich auf dem Rastplatz Berliner Urstromtal an einem Toilettenhäuschen aufhielten.

Ihren Aussagen zufolge hatte sie etwa zwei Stunden zuvor ein Lkw-Fahrer dort abgesetzt. Nähere Angaben zum Fahrer und zur Fahrstrecke konnten sie laut Polizei bisher nicht machen.

Die Personen waren bereits in Rumänien und Bulgarien als Asylbewerber registriert

Die Personen hatten einer Mitteilung der Bundespolizei zufolge keinerlei Dokumente dabei, die zur Einreise oder zum Aufenthalt in Deutschland berechtigen. Mehrere Streifenwagen brachten sie zur weiteren Bearbeitung in die Frankfurter Dienststelle. Eine Auswertung der Fingerabdrücke ergab, dass alle 20 Personen bereits in Bulgarien und Rumänien als Asylbewerber registriert worden waren.

Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein. Gegen den unbekannten Lkw-Fahrer leiteten die Beamten ein Verfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern ein.

Die Ermittlungen dauern an. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurden alle 20 Pers...

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