Schlusspläyoders im historischen Schweigegeldprozess gegen Ex-US-Präsident Trump

Im historischen New Yorker Prozess gegen Ex-US-Präsident Trump sollen am Dienstag die Schlussplädoyers gehalten werden. Trump ist angeklagt, Geschäftspapiere gefälscht zu haben, um eine Schweigegeldzahlung an den Pornostar Stormy Daniels zu vertuschen. (Mark Peterson)
Im historischen New Yorker Prozess gegen Ex-US-Präsident Trump sollen am Dienstag die Schlussplädoyers gehalten werden. Trump ist angeklagt, Geschäftspapiere gefälscht zu haben, um eine Schweigegeldzahlung an den Pornostar Stormy Daniels zu vertuschen. (Mark Peterson)

Im historischen New Yorker Prozess gegen Ex-US-Präsident Donald Trump zu einer Schweigegeldzahlung sollen am Dienstag die Schlussplädoyers gehalten werden. Zunächst wird die Staatsanwaltschaft das Wort haben, danach die Verteidigung. Voraussichtlich am Mittwoch sollen dann die Geschworenen ihre Beratungen beginnen. Im ersten Strafprozess der Geschichte gegen einen früheren US-Präsidenten ist Trump angeklagt, Geschäftsdokumente gefälscht zu haben, um eine Schweigegeldzahlung an den Pornostar Stormy Daniels zu vertuschen.

Stormy Daniels war durch die Zahlung vor der Wahl 2016 dazu gebracht worden, eine angebliche Sexaffäre zu verschweigen, die sie mit Trump gehabt haben will und die von diesem bestritten wird. Sollte die Jury den voraussichtlichen erneuten Präsidentschaftskandidaten schuldig sprechen, würde der Richter später das Strafmaß festsetzen. Eine Haftstrafe ist möglich, Experten erwarten jedoch eher eine Bewährungs- oder Geldstrafe. Trump bezeichnet den Prozess als politisches Manöver, mit dem sein Wahlkampf gegen Präsident Joe Biden beeinträchtigt werden solle.

dja/ck