Schock nach grausamem Mord an Emma (14) durch gleichaltrigen Freund

Viele Bewohnerinnen und Bewohner stehen unter Schock: In dem kleinen Ort Clessé im Département Saône-et-Loire - weniger als 100 Kilometer von Lyon entfernt - ist die 14 Jahre alte Emma in der Nähe ihrer alten Grundschule grausam erstochen worden - offenbar von ihrem gleichaltrigen Freund.

Der Jugendliche wurde in Lugny, wo die beiden zur Schule gingen, festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft hat der 14-Jährige die Tat gestanden.

"Er gibt zu, sich mit dem Mädchen verabredet zu haben, ein Messer in seinem Ärmel versteckt und ihr drei Stiche in den Hals versetzt zu haben", sagte der Staatsanwalt von Mâcon, Eric Jallet, auf einer Pressekonferenz.

Emmas Körper wies "mehrere Dutzend Messerstiche an Oberkörper, Schultern, Gesicht und Hals" sowie "Abwehrverletzungen" an den Unterarmen auf, auch ihre Nase war gebrochen. Als die Leiche gefunden wurde, steckte das Messer noch im Hals.

Den ersten von den Ermittlern gesammelten Zeugenaussagen zufolge hatte der Verdächtige in der Vergangenheit beunruhigende Aussagen gemacht und davon gesprochen, "jemanden töten zu wollen, insbesondere seine Freundin", mit der er eine von Trennungen und Versöhnungen durchzogene Beziehung hatte.

Die beiden Jugendlichen hatten sich nach Mitternacht getroffen. Emmas Eltern bemerkten das Verschwinden der Tochter erst am Morgen, als die Tochter hätte in dieselbe Schule gehen sollen, in der ihr Freund festgenommen wurde.

undefined

Clessé ist eine Gemeinde mit weniger als 1.000 Einwohnern im Norden von Macon.

Der Verdächtige wurde laut dem Staatsanwalt von Chalon-sur-Saône, Patrice Guigon, in eine Strafanstalt mit einer Abteilung für Minderjährige und einer psychiatrischen Abteilung eingewiesen. Ersten Untersuchungen zufolge könnte er als straffähig eingestuft und wegen Mordes zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt werden.

Am Collège Victor Hugo in Lugny, wo das Opfer und sein mutmaßlicher Mörder zur Schule gingen, wurde ein psychologischer Krisenstab eingerichtet.

VIDEO: Wie im eigenen Krimi: Romanautorin wegen Mord an Ehemann verurteilt

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.