Scholz plant Fernsehansprache zur Ukraine und zum Ende des Zweiten Weltkriegs

Scholz bei Fernsehansprache im Februar (AFP/Markus Schreiber) (Markus Schreiber)

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich am Sonntag in einer Fernsehansprache an die Bürgerinnen und Bürger wenden. Es gehe um das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa am 8. Mai 1945, also am Sonntag vor 77 Jahren, und um den Krieg in der Ukraine, sagte Vizeregierungssprecherin Christiane Hoffmann am Freitag in Berlin.

Mit der Ukraine und Russland stünden "zwei Länder, die im Zweiten Weltkrieg Opfer deutscher Aggression geworden sind, jetzt in diesem Jahr miteinander im Krieg", sagte Hoffmann. "Das ist ein bedeutender und auch ein sehr bedrückender Moment." Der 8. Mai stehe wie kaum ein andere Tag für das "Nie wieder eines Weltkriegs". Dass nun in Europa wieder Krieg geführt werde, sei "ein sehr bedrückender Umstand. Und darum wird es gehen in der Rede des Bundeskanzlers."

Die Ansprache soll am Sonntagabend ausgestrahlt werden. Scholz hatte sich bereits zu Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar in einer Fernsehansprache geäußert. Damals versicherte er, dass diese "Verletzung der Souveränität der Ukraine durch Russland" nicht hingenommen werde. Scholz machte Kreml-Chef Wladimir Putin persönlich für den Angriff verantwortlich und rief ihn auf, diesen sofort abzubrechen.

cne/jp

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