Schulter an Schulter: Lawrow und Lukaschenko

Bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Minsk betonte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko, die Versuche, Belarus und Russland in die Knie zu zwingen, seien gescheitert. Im Oktober hatte Lukaschenko Truppen mit der Begründung an die Grenze zur Ukraine verlegt, Kiew und seine Verbündeten würden einen Angriff auf Belarus vorbereiten.

Alexander Lukaschenko, Präsident von Belarus:

"Sicherheit ist heute nicht nur für Russland, sondern auch für uns immer wichtiger. Sie kennen die Absichten unserer westlichen Nachbarn, nicht nur der Ukraine. Sie versuchen, die Ukraine auch gegen Belarus zu positionieren. Aber ich finde es erstaunlich und angenehm überraschend, dass die Ukraine standhaft bleibt. Sie provoziert Belarus nicht, obwohl unsere westlichen Nachbarn sie aktiv drängen."

Ende Februar letzten Jahres begann die russiche Invasion der Ukraine auch von belarussischem Boden aus. Zu Jahresbeginn unterzeichnete Lukaschenko das Neujahrsdekret, in dem er das 2023 zum "Jahr des Friedens" erklärte. Diese Woche halten Russland und Belarus gemeinsame militärische Übungen ab.