Schulz-Effekt? Merkel gibt sich cool

Vor der Kür von Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden hat sich Kanzlerin Angela Merkel demonstrativ gelassen gezeigt. Der ...

Vor der Kür von Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden hat sich Kanzlerin Angela Merkel demonstrativ gelassen gezeigt. Der Schulz-Hype und der Sprung der SPD in den Umfragen mache sie nicht nervös.

„Wettbewerb belebt das Geschäft”, sagte die CDU-Chefin der „Saarbrücker Zeitung”. An diesem Sonntag soll der 61-jährige Schulz bei einem Sonderparteitag der SPD zum Nachfolger von Sigmar Gabriel gewählt werden.

Gabriel - inzwischen Außenminister - führte siebeneinhalb Jahre die SPD. Ende Januar verzichtete er auf Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz zugunsten des populären früheren EU-Parlamentspräsidenten Schulz.

Zum Parteitag werden mehr als 3000 Gäste erwartet, darunter 500 Journalisten. Agenda-Macher Gerhard Schröder bleibt der Krönungsmesse von Schulz fern. Der Altkanzler ist im Ausland unterwegs. In der SPD sind sie darüber nicht unglücklich. Schulz soll allein im Mittelpunkt stehen. Mit Schröders Anwesenheit wäre die Debatte um die von Schulz angekündigten Korrekturen am Hartz-IV-Reformpaket mit in den Vordergrund gerückt. Schulz will bei einem Wahlsieg Agenda-„Fehler” korrigieren und länger Arbeitslosengeld auszahlen.

Die Sozialdemokraten hoffen, dass der Rummel um Schulz sich bei der Landtagswahl im Saarland am übernächsten Sonntag (26. März) in Stimmen auszahlt. Dort liefern sich CDU und SPD wie auf Bundesebene ein spannendes Rennen.

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