Schumachers Woche: Die Krise der Weltwirtschaft bleibt frecherweise aus

Die größte Angst des Menschen? Auf einer Bühne zu reden und dann von der Meute verhöhnt zu werden. Wegen einer solch traumatischen Erfahrung wurde ein harmloser Komödiant zu Batmans blutrünstigem Gegenspieler „Joker“, wie wir aus einem der Oscar-Favoritenfilme wissen.

Donald Trump hat in Davos übrigens gerade eine optimistische Rede vermasselt, so wie eigentlich jede. Greta Thunberg hat viel besser geredet, aber deutlich zu viel von Angst. Hilft ja auch nicht weiter.

Womit wir mal wieder bei den Widersprüchen des Lebens wären: Der eine kann machen, was er will – alles Mist. Der andere heißt Barack Obama. Unter dem US-Präsidenten Trump geht der Krieg in Syrien, wenn auch langsam, zu Ende. Der Verrückte in Pjöngjang ist deutlich weniger isoliert als früher. Die Weltmächtigen reden über Libyen, das Obama bombardieren ließ, wogegen sich wiederum der damalige Bundesaußenminister Westerwelle sperrte, was ihm seinerzeit viel Kopfschütteln einbrachte, heute dagegen großen Respekt.

Trumps Entscheidung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, hat übrigens genauso wenig den Dritten Weltkrieg ausgelöst wie die Drohne auf den iranischen Terrorpaten. Und mit den Chinesen hat Trump gerade erst irgendein Abkommen unterzeichnet. Die dauerhaft herbeiorakelte Krise der Weltwirtschaft wiederum bleibt frecherweise aus.

Obama hätte in Davos eine dramatisch-wegweisende Rede gehalten, fast wie ein Bundespräsident. Aber als Außenpolitiker hat er im Gespann mit Hillary Clinton nicht viel hinbekommen....

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