Schuss aus Gartenhütte trifft Freund tödlich - Prozess in Darmstadt begonnen

Weil er mit einem Revolver aus einer Gartenhütte heraus geschossen und dadurch unbeabsichtigt einen Freund getötet haben soll, muss sich ein 56-Jähriger vor dem Landgericht im hessischen Darmstadt verantworten. (INA FASSBENDER)
Weil er mit einem Revolver aus einer Gartenhütte heraus geschossen und dadurch unbeabsichtigt einen Freund getötet haben soll, muss sich ein 56-Jähriger vor dem Landgericht im hessischen Darmstadt verantworten. (INA FASSBENDER)

Weil er mit einem Revolver aus einer Gartenhütte heraus geschossen und dadurch unbeabsichtigt einen Freund getötet haben soll, muss sich seit Freitag ein 56-Jähriger vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten fahrlässige Tötung vor. Die Tat soll sich am 10. Dezember 2022 im südhessischen Dreieich ereignet haben.

An dem Abend soll der Angeklagte in der Gartenhütte gemeinsam mit weiteren Beteiligten Alkohol und Kokain konsumiert haben. In einem Anflug von Übermut holte der Mann laut Anklage den Revolver hervor. Mit diesem habe er dann durch die offene Tür der Gartenhütte mehrere Schüsse nach draußen in die Dunkelheit abgegeben. Dabei soll ein Schuss den Freund getroffen haben, den er vor der Schussabgabe nicht bemerkt habe. Dieser starb in der Folge. Es wurden Gerichtstermine bis zum 3. Juni festgelegt.

tbh/cfm