Schweißflecken auf der Kleidung vorbeugen: Die besten Tipps

·Freie Autorin

Schwitzen ist eine wichtige Funktion des Körpers, doch in bestimmten Situationen kann es ganz schön lästig sein - vor allem dann, wenn sich unschöne Flecken auf der Kleidung bilden. Doch es gibt Tipps und Tricks, mit denen man Schweißflecken vorbeugen kann.

Schwitzen lässt sich manchmal nicht vermeiden - Schweißflecken dagegen schon (Symbolbild: Getty Images)
Schwitzen lässt sich manchmal nicht vermeiden - Schweißflecken dagegen schon. (Symbolbild: Getty Images)

So sehr man dem Schwitzen auch vorbeugen will: Ganz lässt es sich nicht vermeiden. Stress, Aufregung, Anstrengung und nicht zuletzt die Sommerhitze bringen uns früher oder später ins Schwitzen - nicht selten auch sichtbar. Vor allem unter den Achseln, wo besonders viele Schweißdrüsen sitzen, bilden sich gerne mal lästige, dunkle Flecken.

Die stören vielleicht bei der Radtour nicht, wohl aber beim Vorstellungsgespräch oder beim Date. Was kann man also tun, um auch bei heißem Wetter oder großem Stress Schweißflecken auf der Kleidung vorzubeugen? Hier ein paar Tipps, um die Klamotten trocken zu halten.

Schweißflecken vorbeugen: Die richtige Kleidung hilft

Wer seine Kleidung im Sommer nicht vollschwitzen will, sollte zunächst die richtige wählen. Je enger diese nämlich am Körper sitzt, desto mehr hindert sie den Körper daran, Wärme nach außen abgeben zu können. Weite, luftige Kleidung unterstützt hingegen eine Luftzirkulation auf der Haut. Das führt nicht nur dazu, dass der Körper etwas weniger schwitzt, sondern lässt den Schweiß auch besser verdunsten, wodurch weniger davon in der Kleidung landet.

Übrigens: Auf dunkler Kleidung fallen Schweißflecken optisch weniger auf als auf heller. Locker fallende, dunkle Stoffe sind also bei starker Hitze die bessere Wahl als ein enges, weißes T-Shirt.

Schweißflecken vorbeugen: Zum richtigen Stoff greifen

Mindestens genauso wichtig wie Schnitt und Farbe ist der Stoff selbst. Wer zum Schwitzen neigt, sollte Kunstfasern und synthetische Stoffe im Sommer tunlichst meiden. Diese sind nicht atmungsaktiv, speichern Wärme und fördern dadurch das Schwitzen.

Besser sind natürliche Materialien wie Baumwolle oder Seide, damit Feuchtigkeit verdunsten kann, der Körper Wärme nach außen abgeben kann und die Haut atmen kann.

Besonders günstig für Vielschwitzer*innen ist Leinen, denn dieser Stoff aus natürlichem Flachs ist besonders locker gewebt und lässt die Wärme, die zwischen Haut und Stoff entsteht, besonders gut entweichen. Dadurch haben Leinen geradezu einen kühlenden Effekt.

Leinen hat einen geradezu kühlenden Effekt und ist damit besser als Kunstfaser (Bild: Getty Images)
Leinen haben einen geradezu kühlenden Effekt und ist damit besser als Kunstfaser. (Bild: Getty Images)

Schweißflecken vorbeugen mit Slipeinlagen

Wenn all das nichts mehr hilft, sollte man vermeiden, dass der Schweiß in die Kleidung gelangt. Eine effektive Lösung sind hierfür Slipeinlagen. Dank ihrer haftenden Seite lassen sie sich im Achselbereich des Kleidungsstücks anbringen und nehmen mit der anderen, absorbierenden Seite dann den Schweiß auf, und das den ganzen Tag. Eine Slipeinlage genügt für beide Seiten - einfach in der Mitte durchschneiden.

Mittlerweile sind in Drogerien indes auch spezielle Achselpads erhältlich, die mit einer ähnlichen Funktionsweise den gleichen Zweck erfüllen.

Schweißflecken vorbeugen: Ein Unterhemd tragen

Wer nicht nur unter den Achseln schwitzt, sondern auch an anderen Stellen wie am Rücken oder unter der Brust, kann ein Unterhemd mit T-Shirt-Ärmeln unter dem Oberteil tragen. Dieses absorbiert den Schweiß und verhindert, dass dieser sich auf der Kleidung abzeichnet.

Eine Dauerlösung ist dies bei starker Hitze freilich nicht, doch für einen wichtigen Termin oder ein Vorstellungsgespräch kann das die Lösung sein, um Schweißflecken zu verhindern.

Schwitzen vorbeugen: Die besten Tipps

Wie bereits erwähnt, ist es gerade an heißen Tagen kaum möglich, Schwitzen zu vermeiden. Doch mit vorbeugenden Maßnahmen kann man die Schweißflecken zumindest auf ein Minimum reduzieren. Um weniger zu schwitzen, können folgende Tipps helfen:

  • Viel Wasser trinken: Das klingt zunächst wie ein Widerspruch in sich. Doch wer denkt, dass der Körper weniger schwitzen wird, wenn er weniger Wasser zur Verfügung hat, irrt. Wie viel man schwitzt, ist in erster Linie erblich bedingt, und wer viel schwitzt und wenig trinkt, riskiert nur Dehydration. Wer hingegen auf einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt achtet, unterstützt den Körper beim natürlichen Temperaturausgleich.

  • Kaffee meiden: Kaffee kann die Schweißproduktion anregen und sollte daher nicht oder nur in Maßen getrunken werden, wenn man keine Lust auf Schweißflecken hat.

  • Salbeitee trinken: Flüssigkeit nimmt man idealerweise in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee zu sich. Besonders sinnvoll ist bei Hitze Salbeitee, denn Salbei wirkt schweißhemmend.

  • Scharfes und schweres Essen meiden: Scharfes Essen kurbelt die Durchblutung an und wirkt gefäßerweiternd. Die Folge: Man schwitzt mehr. Kalorienreiche Kost hat eine ähnliche Wirkung, da sie die Verdauung stärker beansprucht als leichte Mahlzeiten, was den Körper anstrengt und ins Schwitzen bringt.

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