Kiew unter russischem Beschuss - Schwere Kämpfe um Sewerodonezk im Osten der Ukraine

In der Ukraine gehen die schweren Kämpfe um Sewerodonezk weiter, ein Großteil der Stadt sei laut russischen Angaben besetzt, nach ukrainischen Angaben gelang es, die Angreifer zurück zu drängen. Russland werfe sein "ganzes Gewicht" in die Schlacht um die Stadt, erklärte der Gouverneur der Region Luhansk.

Während dort und im benachbarten Lyssytschansk Straße um Straße gekämpft wird, hat Russland seine Angriffe auch in der Provinz Donezk, einschließlich der Stadt Slowjansk verstärkt. Den Bewohnern bleibt kaum eine andere Wahl, als ihre zerstörten Häuser zu verlassen. Dutzende versammelten sich an einem Evakuierungspunkt im Zentrum der Stadt, um in sicherere Gebiete in der Westukraine zu gelangen.

Die Stadt Soledar liegt durch russischen Artilleriebeschuss fast vollständig in Trümmern.

In Sewerodonezk, in Lyssytschansk, Marinka, Kurachowo und anderen Orten im Donbass ist die Lage schwierig. Es gibt ständige Luftangriffe, Artillerie- und Raketenbeschuss.

Odessa will Sicherheitsgarantien für die Öffnung des Hafens

Der Bürgermeister der Hafenstadt Odessa hat erklärt, dass die zum Schutz des Hafens gelegten Minen nicht ohne internationale Sicherheitsgarantien geräumt würden. Weizentransporte per Schiff sind weiter blockiert, da Schiffe nicht gefahrlos passieren können.

Der russische Präsident Wladimir Putin will laut eigener Aussage ukrainischen Getreideexporten nicht im Wege stehen. Unklar ist, ob ein Ende der Sanktionen gegen Russland von Moskau zur Bedingung gemacht wird. Der UNO mahnt, weltweit könnten etwa 1,4 Milliarden Menschen von Nahrungsmittelknappheit betroffen sein. Ein Abkommen zwischen Russland, der Ukraine, der Türkei und der UNO steht im Raum.

Wenn wir entminen, geben wir unsere Verteidigungslinien zum Meer hin auf.

Mehrere Explosionen in Kiew

Am frühen Sonntagmorgen wurden heftige Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gemeldet. Die Militärführung sprach von Angriffen auf militärische und zivili Infrastrukturen.

Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte Explosionen in zwei Stadtbezirken. Betroffen waren laut Klitschko die Stadtbezirke Darnyzja im Südosten und Dnipro im Westen von Kiew. Die Hauptstadt war schon zu Beginn des Krieges angegriffen worden.

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