Nach schwerem Radrennunfall in Berlin alle Verletzten außer Lebensgefahr

Spurensicherung am Unfallort

Einen Tag nach dem schweren Unfall bei einem Radrennen in Berlin-Wannsee befindet sich keiner der vier Verletzten mehr in Lebensgefahr. Nach Erkenntnissen der Polizei seien auch die beiden schwer verletzen 18 und 19 Jahre alten Radfahrer außer Lebensgefahr, sagte am Montag eine Polizeisprecherin. Der genaue Unfallhergang sei noch ungeklärt.

Die beiden Schwerverletzten waren am Sonntagmittag mit einem stehenden Auto kollidiert, obwohl der Waldweg eigentlich für das Radrennen abgesperrt war. Ein dritter, 55 Jahre alter Radfahrer kollidierte bei seinem Ausweichversuch mit einem als Ordner eingesetzten 38-Jährigen.

Die beiden wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt. Demnach hatten ein Ordner und ein Zeuge noch vergeblich versucht, den Fahrer des Autos zum Umparken des Autos zu bewegen. Doch die Warnungen kamen zu spät. Die Radfahrer kamen bereits mit hohem Tempo angeschossen.

In der "Berliner Morgenpost" machte der 51-jährige Fahrer des Unfallautos einen Streckenposten für das Unglück verantwortlich. "Er hat uns dann den Weg frei gegeben und uns durchgewunken", sagte der SUV-Fahrer, der nach eigenen Angaben mit seiner Frau und einem befreundeten Paar unterwegs war.

Demnach stand der Wagen zum Unfallzeitpunkt schlecht einsehbar hinter einer Kurve. Einer der Sportler sei durch die Heckscheibe des weißen SUV geflogen, sagte der Fahrer weiter. "Unsere Bekannte ist glücklicherweise Ärztin - sie konnte gleich helfen", sagte der Mann der Zeitung.

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