Schwesig stellt Pläne für Familienarbeitszeit vor

Familienministerin Manuela Schwesig, hier mit Justizminister Heiko Maas, will Eltern von kleinen Kindern entlasten. Foto: Bernd von Jutrczenka

Mit Plänen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wollen die SPD und Familienministerin Manuela Schwesig in den Bundestags-Wahlkampf ziehen. Schwesig stellt heute in Berlin ihr neues Konzept zur «Familienarbeitszeit» vor.

Damit sollen Eltern von kleinen Kindern, aber voraussichtlich auch Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen entlastet werden.

Das ursprüngliche Konzept sah vor, dass beide Eltern jüngerer Kinder ihre Arbeitszeit auf 80 bis 90 Prozent reduzieren können. Das würde eine Wochenarbeitszeit von 28 bis 36 Stunden bedeuten. Zum Ausgleich für den Verdienstausfall sollen sie ein «Familiengeld» von zusammen bis zu 300 Euro erhalten.

Vor kurzem hat Schwesig angekündigt, auch für die Pflege von Angehörigen Entlastungen schaffen zu wollen.

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