Schwimmen: Flossenschwimmer Tom Beske hat einen olympischen Traum

Tom Beske besitzt schon reichlich Medaillen

Berlin.  Früher war Tom Beske Wasserspringer. Doch dann knallte er bei einem Versuch mit dem Kinn auf das Brett und traute sich danach nicht mehr. Er ging zum Schwimmen, wo er irgendwann ebenfalls die Lust verlor und nicht mehr bei der Sache war. Erneut wurde er von den Trainern „aussortiert“. Über einen Freund landete er eher zufällig beim Finswimming. „Ich wusste erst gar nicht, was das überhaupt ist“, erinnert sich der 14-Jährige. „Aber nachdem ich es ein paar Mal ausprobiert hatte, fand ich es schnell richtig Klasse.“

Vier Einzeltitel bei den Jugendmeisterschaften

Der Wechsel zu den Flossenschwimmern war für Tom die beste Entscheidung. In diesem Jahr gewann der junge Sportler aus Mitte bei den deutschen Jugendmeisterschaften gleich vier Einzeltitel sowie einen weiteren Titel mit der Mixedstaffel des Berliner TSC. Zudem feierte er seine Premiere im Jugend-Weltcup, dem wichtigsten internationalen Wettkampf seiner Altersklasse – denn Weltmeisterschaften gibt es erst für die Älteren. Für seine Erfolge wurde Tom Beske jetzt zum Berliner Nachwuchssportler des Monats Juli gewählt.

Finswimming ist die Formel 1 des Schwimmsports

Finswimming ist die rasanteste Art, sich aus eigener Kraft im Wasser fortzubewegen – sozusagen die Formel 1 des Schwimmsports. Die Athleten tragen dabei eine Monoflosse, in der beide Füße fixiert sind. „Wir bewegen uns im Wasser wie ein Delfin“, sagt Tom. Die Flossen müssen extrem eng anliegen, damit sie nicht abrutschen; deshalb werden sie maßangefertigt und die Sport...

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