Schwitzt euch gesund!

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Schämt ihr euch immer noch fürs Schwitzen? Schluss damit! Denn: Schwitzen ist gesund. Es hilft, Giftstoffe auszuscheiden, die Müdigkeit zu vertreiben und die Haut zu reinigen. Wem also die Schweißperlen beim Sport von der Stirn tropfen, der macht es genau richtig!

Warum wir schwitzen

Das Schwitzen ist für uns lebenswichtig, da es für die Regulierung der Körpertemperatur verantwortlich ist. Sobald die Außentemperatur ansteigt oder die Körpertemperatur zu hoch ist, beginnt man zu schwitzen. So reguliert der Körper seine Wärme und hält diese konstant auf ungefähr 37 Grad. Der Körper verfügt über drei Millionen Schweißdrüsen, die sich hauptsächlich an den Fußsohlen, in den Handtellern und in der Achselgegend befinden.

Schwitzen entgiftet

Eine der wichtigsten Funktionen des Schwitzens ist das Ausscheiden von Giftstoffen aus dem Körper, insbesondere Metalle, Pestizide und andere chemische Schadstoffe. Dabei werden die Giftstoffe über das Blut und die Lymphe bis zur Leber, den Nieren, der Lunge und zur Haut transportiert, wo sie verarbeitet und ausgeschieden werden.

Wer schwitzt, muss trinken

Ganz wichtig: Beim Schwitzen verliert unser Körper viel Wasser und Mineralstoffe, deshalb muss man entsprechend der Tagesaktivitäten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. An einem durchschnittlichen Tag im Büro ohne viel Anstrengung reicht ungefähr 0,5 bis 1 Liter Wasser. Wer aber Sport treibt, der sollte wesentlich mehr trinken, mindestens jedoch 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Tees. Schon vor dem Trainieren sollte etwas Wasser getrunken werden, hinterher erst recht.

Das Gleiche gilt übrigens für einen Saunabesuch. Auch hier sollte man anschließend mindestens einen halben Liter Wasser trinken.

Schöne Haut dank Schwitzen

Schweiß ist eines der natürlichsten und wirksamsten Mittel, um die Haut zu reinigen. Beim Schwitzen werden die Poren von Unreinheiten und organischen Abfälle gereinigt, außerdem werden tote Hautzellen beseitigt. Wer regelmäßig schwitzt, hat also oft auch eine weichere und sauberere Haut. Zudem ist der Teint oft strahlender, da die Wärme die Mikrozirkulation aktiviert und somit das Gewebe durchblutet.

Diese Essgewohnheiten sollten wir uns abgewöhnen

Wer viel Sport treibt, schwitzt mehr

Sportler können ihren Wärmehaushalt viel besser regulieren als Untrainierte. Sie schwitzen deshalb bei gleicher Leistung schneller und mehr. Denn je mehr Energie verbrannt wird, desto mehr Wärme wird in den Zellen produziert.

Diese Wärme muss möglichst schnell über die Haut abgeleitet werden. Bei Sportlern funktioniert dies schneller und besser, so hält der Körper seine normale Temperatur beim Training und es können höhere Leistungen erzielt werden. Bleibt die Hitze länger im Körper, wirkt sich dies hingegen leistungshemmend aus.

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