Sea-Watch rettet 428 Migranten im Mittelmeer

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch hat in weniger als 24 Stunden vier Einsätze durchgeführt und dabei 428 Migranten und Flüchtlinge gerettet, die versuchten, das Mittelmeer von Nordafrika nach Europa in überfüllten, klapprigen Booten zu überqueren.

Die Migranten wurden von der Besatzung des Schiffs Sea-Watch 3 gerettet. Unter den Menschen, die an Bord genommen wurden, waren eine schwangere Frau und ein Mann mit schweren Verbrennungen.

Die Sea-Watch 3 bittet dringend um einen sicheren Hafen, weil das Schiff nicht in der Lage ist, so viele Menschen an Bord zu versorgen.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind bis zum 17. Juli 32.782 Migranten und Flüchtlinge auf dem Seeweg in Italien angekommen, die meisten von ihnen aus Bangladesch, Ägypten, Tunesien und Afghanistan.

Mehr als 1.200 Menschen sollen in diesem Jahr bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, um Europa zu erreichen, ums Leben gekommen sein.

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