Sean Spicer: Trumps Tweets sprechen für sich

Sean Spicer hat es satt, Fragen zu den Tweets des US-Präsidenten Donald Trump zu beantworten. Weil Trump auf Twitter weiterhin sehr aktiv ist und den Kurznachrichtendienst als eines seiner Hauptkommunikationsmittel verwendet, werden bei den wöchentlichen Presse-Briefings stets viele Fragen gestellt. Die meisten davon betreffen die Twitter-Aussagen des Präsidenten. Spicers Standardantwort: „Die Tweets sprechen für sich.“

Beim gestrigen Presse-Briefing fragte Hallie Jackson, eine Reporterin des US-Nachrichtensenders NBC, Sean Spicer, wie denn entschieden würde, welche Tweets für sich selber sprechen und welche nicht. Spicers Antwort: „Also, ich finde seine Tweets sprechen einfach für sich selbst.“

Sean Spicer hält als Pressesprecher die wöchentlichen Presse-Briefings des Weißen Hauses. (Bild: AP)

Doch das scheint nicht immer so zu sein: Als ein Reporter Spicer am 13. März fragte, ob er Trumps Tweet über Obamas Abhörskandal erklären könne, betonte Spicer, dass Trump im Tweet Anführungszeichen benutzt habe und die Aussage somit auch ironisch gemeint haben könnte. Soll man Trumps Tweets nun ernst nehmen oder nicht? Da scheint es – zumindest manchmal – einige Ausnahmen zu geben.

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