Seat Ateca Facelift Erlkönig zum ersten Mal erwischt

feedback@motor1.com (Stefan Wagner)
SEAT Ateca

Hat Seat hier ein Plug-in-Hybrid-Ass im Ärmel?

Man mag es kaum glauben, aber das Debüt des Seat Ateca ist beinahe schon wieder dreieinhalb Jahre her. Am 1. März 2016 lösten die Spanier auf dem Genfer Autosalon ihr erstes Ticket für das SUV-Segment. Seitdem hat sich der Ateca zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Es folgten der sportlichere Ateca FR und das 300 PS starke Topmodell Cupra Ateca. Was wohl als nächstes ansteht, ist das erste Facelift. Zumindest prophezeien das diese neuen Erlkönigbilder, die den spanischen 4,36-Meter-Crossover mit einem Haufen Tarnfolie an der Front zeigen.

Und das halten wir vom Seat Ateca

Vermutlich handelt es sich hier um eine noch recht frühe Testphase. Interessanterweise zeigt der Prototyp auf den Bildern keinerlei Änderungen im Heckbereich, ist aber quasi an der kompletten Front verkleidet. Selbst die Scheinwerfer sind zugekleistert, weshalb Zusatzleuchten auf der Motorhaube zum Einsatz kommen. Das deutet auf eine drastischere Umgestaltung des Frontbereichs samt Leuchten hin. 

Bei näherer Betrachtung weckt die Ateca-Rückseite allerdings doch unsere Neugier. Man erkennt nämlich einen Sensor an jedem Rad. Womöglich testen die spanischen Ingenieure eine Art von Rekuperationssystem. Das wiederum würde auf einen Plug-in-Hybrid hindeuten, der zusammen mit der Modellpflege auf den Markt kommen könnte. Seat hat bereits angekündigt, dass die neue Leon-Generation (kommt 2020) einen bis zu 245 PS starken PHEV-Antrieb bekommen soll. Womöglich ist diese Motorisierung dann auch für den Ateca vorgesehen. 

Innen dürften die Optimierungen eher dezent ausfallen. Das digitale Instrumentendisplay gibt es im Ateca bereits. Denkbar ist ein größerer Infotainment-Screen, womöglich mit mehr Technik wie Over-the-Air-Updates.

Ob wir das Seat Ateca Facelift noch in diesem Jahr zu Gesicht bekommen, ist fraglich. Das beliebte SUV ist ja gerade erst drei Jahre auf dem Markt. Wir würden eher mit einem Debüt Anfang 2020 rechnen, womöglich wieder auf dem Genfer Autosalon im März.

Fotos: Automedia