Security-Unternehmen: In Berlin boomt das Geschäft mit der Sicherheit

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts (Archivfoto)

Berlin.  Die private Sicherheitsbranche in Berlin erlebt einen nie gekannten Boom. Im vergangenen Jahr hat der Umsatz der Unternehmen um knapp 33 Prozent auf 651 Millionen Euro zugenommen, die Zahl der Mitarbeiter wuchs um knapp 20 Prozent. Nach Berechnungen der Volkswirte der Investitionsbank Berlin (IBB) hat keine andere Branche einen vergleichbaren Aufschwung genommen, noch nicht einmal der Sektor "Verkehr und Logistik" mit den vielen Kurierfahrern des Onlinehandels.

Und der Trend setzt sich fort: Auch im ersten Quartal 2017 legten die Wachschützer um fast 14 Prozent zu. Ein Ende ist nicht in Sicht: "Ich denke, das Tempo wird etwas geringer sein. Aber wir werden weiterhin wachsen", sagt Rainer Ehrhardt, Landesgruppenleiter Berlin beim Bundesverband der Sicherheitswirtschaft und Chef der Gegenbauer Sicherheitsdienste.

In nur acht Jahren hat sich die Mitarbeiterzahl im Sicherheitsgewerbe in der Hauptstadt verdoppelt und legte damit sechsmal so schnell zu wie der Durchschnitt aller Branchen. Inzwischen arbeiten fast 25.000 Menschen in diesem Bereich. Das sind 1,2 Prozent aller Erwerbstätigen. Im Bundesdurchschnitt ist der Anteil nur halb so hoch.

Auch in Behörden und Kliniken mehr Wachleute eingesetzt

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat die Kapazitäten für die Vorbereitungskurse deutlich hochgefahren, obwohl Sicherheitsunternehmen immer noch beklagen, dass es wenige seien. 2015 gab es 67 Unterrichtungen mit 1101 Teilnehmern, die danach als Hilfskräfte eingesetzt werden dürfen. 1693...

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