Seit Jahresbeginn 133 Tote in Peru durch Erdrutsche und Überschwemmungen

Peru leidet unter Klimaphänomen El Niño

In Peru sind seit Jahresbeginn mindestens 133 Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche infolge des Klimaphänomens El Niño ums Leben gekommen. Insgesamt seien mehr als 1,1 Millionen Menschen betroffen, teilten die Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mit. 190.000 Menschen wurden demnach obdachlos.

Peru leidet seit Januar unter heftigem Regen. Überschwemmungen und Erdrutsche haben besonders im Norden und im Zentrum des Landes große Zerstörungen angerichtet. Wissenschaftler führen den anhaltenden Starkregen auf das Klimaphänomen El Niño zurück. Dabei sammeln sich warme Wassermassen im zentralen und östlichen Pazifik, die Folge sind weltweite Wetterextreme.

In dieser Saison ist das Phänomen besonders ausgeprägt und Peru ist stark betroffen. Sehr heftige Regenfälle führen in Peru leicht zu Erdrutschen, weil es in dem südamerikanischen Andenland viele baumarme Bergregionen und sandige Gebiete gibt, die kaum Wasser aufnehmen können. Besonders gefährdet sind die Menschen in Perus Armenvierteln, deren Hütten kaum Schutz bieten.

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