Selena Gomez: Wie sie in der Beziehung mit Justin Bieber gelitten hat

(mia/spot)
Selena Gomez auf einer Premiere. (Bild: Xavier Collin/Image Press Agency/ImageCollect)

Anlässlich ihres neuen Albums "Rare" hat Selena Gomez (27) in einem Interview mit "NPR" offen über ihre psychischen Probleme gesprochen - und über ihre schwierige Zeit mit Justin Bieber (25). Die zwei Popstars führten jahrelang eine On-Off-Beziehung, die für Gomez nicht leicht zu verkraften war, wie sie nun erklärt. "Es ist gefährlich, in der Opferrolle zu bleiben. Und ich möchte nicht respektlos sein, aber ich fühle mich als Opfer eines gewissen Missbrauchs..." Auf Nachfrage des Interviewers bestätigt die Sängerin, dass sie dabei von emotionalem Missbrauch spricht.

"Ich möchte definitiv nicht den Rest meines Lebens darüber sprechen, aber ich bin wirklich stolz darauf, dass ich mich jetzt stärker denn je fühle und einen Weg gefunden habe, da erhobenen Hauptes durchzugehen", so Gomez. Von diesem Kampf erzählt der Song "Lose You To Love Me": "Ich hatte das Gefühl, keinen respektvollen Abschluss zu bekommen und das hatte ich akzeptiert. Aber ein paar Dinge mussten noch gesagt werden." Es sei trotzdem kein hasserfüllter Song, sie würde niemals leugnen, dass die Beziehung auch etwas Schönes war. Der Song sage aber auch: "Es war sehr schwierig und ich bin froh, dass es vorbei ist."

Nicht nur die schwierige Beziehung mit Justin Bieber machten der Sängerin das Leben in den letzten Jahren schwer. Sie hatte auch gesundheitliche Probleme, sowohl physisch als auch psychisch. In einer Therapie hat sie gelernt, mit den Angstzuständen und der Depression umzugehen. Dieser Prozess werde aber "ewig weitergehen": "Daran werde ich weiter arbeiten müssen. [...] Ich habe Tage, an denen es mir schwer fällt aus dem Bett zu kommen oder an denen ich schwere Angstzustände habe. Das alles passiert immer noch." Ihr helfe es aber, die Krankheiten zu verstehen, erzählt Gomez.