Selfies und Memes gehen viral: Jetzt auch Lauterbach und Drosten

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Sie singen "STAYING ALIVE" oder "I WANT TO BREAK FREE" in der abgewandelten Fassung des Selfies, das SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach von sich mit dem Charité-Virologen Christian Drosten veröffentlicht hat. Die beiden Mediziner haben zuletzt immer wieder für eine höhere Impfquote in Deutschland geworben - und davor gewarnt, dass die Pandemie in der kalten Jahreszeit nicht überwunden werden kann, wenn sich nicht mehr Menschen impfen lassen. Der SPD-Politiker schreibt zu dem Foto in Anspielung auf das Selfie der Grünen Annalena Baerbock und Robert Habeck mit FDP-Politikern: "Zwar keine Rockband. Aber immerhin voller Ideen, wie die 4. Welle so flach wie möglich über Deutschland spülen könnte."

Lauterbach nennt sich im sozialen Netzwerk "SPD Bundestagsabgeordneter, der noch selbst tweetet."

Zuvor war auf Twitter diskutiert worden, ob es ein Problem war, dass die SPD-Fraktion im Bundestag für ein Foto die Masken abgenommen hatte. Lauterbach hatte seine FFP2-Maske aufbehalten.

Lauterbach erklärte, die Abgeordneten hätten die Masken nur für einen kurzen Moment abgenommen.

Der wiedergewählte SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich hatte erklärt, er mache keine Selfies - und die Politik brauche keine Fotos, sondern Deutschland brauche eine Regierung.

Zuvor war das Selfie von Annalena Baerbock mit Robert Habeck und den FDP-Politikern Christian Linder und Volker Wissing viral gegangen. Besonders als Memes, in dem die vier zusammen singen - zum Beispiel "WE ARE FAMILY".

An diesem Freitag haben die Grünen und die FDP ihre Vorsondierungen fortgesetzt, dabei wirkt es mehr und mehr so, als könnten sich Grüne und Liberale aussuchen, mit wem sie eine Regierung bilden wollen. Und vieles spricht zur Zeit für eine Ampel-Koalition mit der SPD und deren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. Wie sich Scholz auf Selfies macht - und was ihm dann als Song in den Mund gelegt wird, bleibt abzuwarten.

Der Finanzminister twittert nicht selbst, sondern er lässt seinen Account von einem engen Mitarbeiter betreuen.

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