Seltsamer Langschädel in Russlands Stonehenge entdeckt

Dieser Fund lässt nicht nur die Herzen von Archäologen schneller schlagen. In einem Grab im als russisches Stonehenge berühmten Arkaim wurde ein Skelett mit einem seltsam verlängerten Schädel gefunden. Ufologen sehen darin einen erneuten Beweis für den Besuch von Aliens auf der Erde. Wissenschaftler hingegen erklären die Deformierung mit Stammesritualen.

Das Skelett scheint tatsächlich nicht ganz von dieser Welt zu sein. Der hintere Teil des Schädels ist unnatürlich verlängert. Archäologen entdeckten das Grab in Arkaim in Zentralrussland. Dort entstand vor fast 4.000 Jahren eine Siedlung, die als russisches Stonehenge Berühmtheit erlangte. Wissenschaftlerin Maria Makurova sagte der Nachrichtenagentur TASS: „Wir haben ein gut erhaltenes Skelett gefunden.“ Keinen Kommentar hatte sie hingegen für anhaltende Spekulationen von Alien-Jägern übrig, die in derartig verformten Schädeln einen Beweis für frühe Besuche von Außerirdischen auf der Erde sehen.

Makurova hält es für möglich, dass die etwa 200 bis 300 n.Chr. in dem Grab bestattete Frau zum Sarmati-Stamm gehörte. Dessen Mitglieder lebten in einem Gebiet, das sich über die heutigen Grenzen von Kasachstan, Ukraine und Russland erstreckte. „Ihr Schädel war verlängert, weil der Stamm dafür die Köpfe seiner Kinder mit Seilen umbunden hat“, sagte die Archäologin. Über die Ursprünge dieser Tradition sind sich die Forscher noch uneins. Einige Ufologen hingegen vertreten die Ansicht, frühere Zivilisationen hätten mit der Schädelverformung das Aussehen außerirdischer Besucher nachgeahmt.

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