Sendlinger Tor - Tag eins der Baustelle: Verwirrende Verkehrsführung

Bettina Funk

Neue Großbaustelle am Sendlinger Tor: Die geänderte Verkehrsführung sorgt für Verwirrung bei den Autofahrern. Die AZ hat sich vor Ort umgesehen.

München - Baustellenabsperrungen und Warnbaken soweit das Auge reicht, auf dem Boden kreuz und quer unzählige Fahrbahnmarkierungen – wer am Sendliger Tor mit Auto oder Rad unterwegs ist, für den heißt es nun: ganz langsam machen und konzentrieren.

Seit einigen Wochen schon wird die U-Bahn-Station am Sendlinger Tor umgebaut, nun ist von der Großbaustelle auch der Straßenverkehr stark beeinträchtigt. Wegen der Schulferien hielt sich das Verkehrschaos am Montagmorgen aber noch in Grenzen.

"Die Baustelle ist nur zwei Meter von der Haustür weg. Die Situation ist furchtbar!", ärgert sich Ingo Beer, Leiter der Marien Apotheke. Normalerweise profitiert er vom Kundenverkehr, der durch die Sendlinger Straße hinauf zu ihm kommt, doch das ist jetzt schwierig. Die Marien Apotheke liegt direkt am Tram-Wendekreis, durch den nun Autos fahren. "Die U-Bahn-Station ist zudem unübersichtlich. Unten weiß niemand, welchen Ausgang er nehmen muss, um direkt hier rauszukommen. Das ist ganz schlecht beschildert.“

Ingo Beer, Leiter der Marienapotheke, ärgert sich. Seine Laufkundschaft bleibt aus.

Auch die Autofahrer sind von der neuen Verkehrsführung verwirrt. Sie versuchen sich über Hupen zu verständigen – doch das versandet meist im ohrenbetäubenden Baulärm.
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