Serbischer Präsident Vučić tritt zweite Amtszeit an: Spagatpolitik zwischen Brüssel und Moskau

Aleksandar Vučić hat im serbischen Parlament den Eid für seine zweite Amtszeit als Staatspräsident geleistet. In seiner Rede versicherte Vučić, dass Serbien unter seiner Führung weiterhin eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union anstrebe. Andererseits will Serbien weiterhin Gas aus Russland beziehen, was in Brüssel nicht gut ankommt.

„Wir werden mit neuen Sanktionen umgehen müssen, die uns schädigen könnten. Wir werden unsere europäischen Partner um Hilfe bitten. Aber das ist eine Frage an sie”, so Vučić.

Serbiens Energieversorgung hängt stark von den russischen Lieferungen ab, gerade erst wurde ein Abkommen für drei Jahre verlängert. Belgrad hat den Einmarsch Russlands in die Ukraine zwar verurteilt, beteiligt sich aber nicht an Sanktionen gegen Moskau.

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