Serie „Jüdisches Leben“ : Wo Hamburg ganz koscher ist

·Lesedauer: 1 Min.

Wenn Shmuel Havlin seine Frau Judith mal zum Essen ausführen möchte, dann muss er ins Auto steigen und 500 Kilometer fahren - nach Amsterdam. Denn in Hamburg gibt es kein koscheres Restaurant. Selbst die drei israelischen Lokale „Leonar“, „Neni“ und „Simbiosa“ gehen nicht mit den jüdischen Speisegesetzen konform. Die Havlins kochen deshalb nur zu Hause. Und auch das ist gar nicht so einfach. Shmuel Havlin und seine Frau sind 2012 aus Israel nach Hamburg gekommen. Er arbeitet als Rabbiner an der jüdischen Schule im Grindelviertel, seine Frau ist Lehrerin. Die Familie, zu der auch fünf Kinder gehören, führt ein streng orthodoxes Leben nach den Regeln der Halacha, dem jüdischen Religionsgesetz. Nur fünf Prozent der jüdischen Gemeinde leben orthodox Nur fünf Prozent der jüdischen Gemeinde in Hamburg befolgen diese Regeln, zu denen neben dem regelmäßigen Synagogenbesuch und der Einhaltung des Schabbat am Freitag vor allem die koschere Ernährung gehört. Heißt kurz gefasst: kein Schweinefleisch, kein Hase, kein Hummer. Die Trennung von milchigen und fleischigen Speisen. Die Verwendung von geschächtetem Fleisch und von Produkten, die mit einem rabbinischen Siegel versehen sind. Viele Produkte sind...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo