Nach Sex-Übergriffen in Pfullendorf: Bundeswehr will Skandale zügiger aufdecken

Generalinspekteur Wieker will eine „neue Meldekultur“ in der Truppe.

Die Bundeswehr will künftig schneller und entschlossener auf Skandale wie entwürdigende Rituale oder sexuelle Übergriffe in den eigenen Reihen reagieren. „In der Zukunft gilt es, alle relevanten Erkenntnisse aus unterschiedlichen Informationsquellen effektiver zusammenzuführen und auszuwerten“, schreibt Generalinspekteur Volker Wieker in dem Bericht an die Mitglieder des Bundestags-Verteidigungsausschusses.

Wieker spricht sich darin für eine „neue Meldekultur“ aus: Die Angehörigen der Truppe sollen sich sicher sein, dass ihre Beschwerden und Hinweise über Fehlverhalten von Kameraden auch tatsächlich die zuständigen Stellen erreichen. Der Bericht des Generalinspekteurs ist eine Reaktion der Bundeswehr-Führung auf den Skandal um langjährige sadistische Praktiken in der Elite-Ausbildungskaserne im baden-württembergischen Pfullendorf. Die Missstände dort waren erst...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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