Sexueller Missbrauch an Grundschülerinnen: Prozess gegen Lehrer in Hagen begonnen

Wegen hundertfachen Missbrauchs von Grundschülerinnen muss sich ein Lehrer vor dem Landgericht Hagen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-Jährigen sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen in 160 Fällen vor. (LOIC VENANCE)
Wegen hundertfachen Missbrauchs von Grundschülerinnen muss sich ein Lehrer vor dem Landgericht Hagen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-Jährigen sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen in 160 Fällen vor. (LOIC VENANCE)

Wegen vielfachen Missbrauchs von Grundschülerinnen muss sich ein Lehrer seit Freitag vor dem Landgericht Hagen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-Jährigen sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen in insgesamt 160 Fällen vor. Gerichtsangaben zufolge arbeitete der Lehrer an einer Grundschule im nordrhein-westfälische Altena. Dort sei er Klassenlehrer gewesen und habe zudem Sport- und Schwimmunterricht übernommen.

In diesem Zusammenhang soll er über mehrere Jahre Schülerinnen in den Räumen der Schule sexuell missbraucht und begrapscht haben. Die Taten ereigneten sich laut Anklage unter anderem auf dem Dachboden des Schulgebäudes, in der Umkleidekabine der Turnhalle und in Nebenräumen der Klassenzimmer. Die Mehrheit der Taten ereignete sich von September 2013 bis Juli 2014. Sechs Fälle stammen aus der Zeit zwischen 2005 und 2008. Das Gericht setzte Termine bis zum 19. Juni fest.

tbh/cfm