Shopping: Im neuen Tegel-Center gibt es weniger Geschäfte

Berlin. Seitdem die HGHI Holding GmbH das ehemalige Tegel-Center samt Hertie-Haus im Jahr 2016 erworben hat, warten die Reinickendorfer auf die Eröffnung der neuen Einkaufsmeile. Doch jetzt steht fest: Es werden gar nicht so viele Geschäfte, wie anfangs angekündigt. Auch die Parkplätze sind von 600 auf 320 reduziert worden. Stattdessen vermietet die HGHI 28.000 Quadratmeter an die Deutsche Rentenversicherung, die voraussichtlich im Sommer/Herbst 2021 mit den Mitarbeitern einziehen wird.

Reinickendorf: Online-Handel sorgt für weniger Geschäfte

„Die Planänderungen haben wir durchgeführt, um eine langfristige und gute Entwicklung der Fußgängerzone Gorkistraße zu gewährleisten. Gerade im Zuge des immer stärker werdenden Online-Handels sind große Flächen weniger gefragt, so dass wir uns dafür entschieden haben, attraktive Erdgeschossflächen für Einzelhändler zur Verfügung zu stellen“, sagt Harald Gerome Huth, Geschäftsführer der HGHI Holding.

In Bezug auf die Parkplätze heißt es, dass diese aufgrund der verringerten Verkaufsfläche angepasst worden sind. Stattdessen ist Huth stolz, wie er sagt, dass insgesamt circa zusätzliche 1400 Arbeitsplätze in der Fußgängerzone entstehen, die diese beleben sollen.

2021 soll das Projekt Tegel-Quartier abgeschlossen sein

Neben Ankermieter Galeria Karstadt Kaufhof und der Deutschen Rentenversicherung haben bereits weitere Unternehmen wie Peek und Cloppenburg, Deichmann, KiK, Tedi und Rewe für den Standort in Tegel zugesagt – 90 Prozent der Fläche ist vermiete...

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