Sicherheitskontrollen - Angst vor dem Terror: Das Rathaus riegelt sich ab

Florian Zick

Die Beschäftigten im Rathaus am Marienplatz fühlen sich seit den Terroranschlägen in Europa und dem Amoklauf nicht mehr so sicher wie früher. Deshalb bringt der Stadtrat ein neues Sicherheitskonzept auf den Weg.

München - Einfach mal durch die neugotischen Rathausflure spazieren? Das wird vielleicht schon bald nicht mehr möglich sein. Nach den Terror-Anschlägen in ganz Europa und dem Amoklauf vor knapp einem Jahr am OEZ schottet sich auch das Neue Rathaus am Marienplatz nun so langsam ab. Zwar gebe es "keine konkreten Hinweise auf eine besondere Gefährdung", heißt es in einer Beschlussvorlage für den Stadtrat.

Das allgemeine Sicherheitsempfinden der Rathaus-Beschäftigten habe sich aber erheblich verschlechtert. Der Stadtrat hat deshalb schon mehrmals über ein mögliches Sicherheitskonzept gesprochen. Bislang haben die Debatten aber immer mit der Entscheidung geendet, dass das Rathaus den Münchner Bürgern und interessierten Touristen grundsätzlich offenstehen soll. Nun scheint sich das Blatt in der Debatte zu wenden.

Einlasskontrollen, Sicherheitspatrouille, Schließsystem

Der Stadtrat will nun ein Sicherheitskonzept für das Rathaus auf den Weg bringen. Dieses sieht ein neues Schließsystem vor, eine Sicherheitspatrouille und bei bestimmten Anlässen auch Einlasskontrollen. Die Maßnahmen beruhen auf einer Analyse von Ende 2015.
Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen