Sicherungsverfahren um zwei tödliche Messerangriffe in Hannover begonnen

Fast fünf Monate nach zwei tödlichen Messerattacken in einer Spielhalle und vor einem Hotel in Hannover muss sich der mutmaßliche Angreifer vor Gericht verantworten. Er gilt als schuldunfähig. (FABIAN BIMMER)
Fast fünf Monate nach zwei tödlichen Messerattacken in einer Spielhalle und vor einem Hotel in Hannover muss sich der mutmaßliche Angreifer vor Gericht verantworten. Er gilt als schuldunfähig. (FABIAN BIMMER)

Fast fünf Monate nach zwei tödlichen Messerattacken in einer Spielhalle und vor einem Hotel in Hannover muss sich der mutmaßliche Angreifer seit Freitag wegen Mordes vor der Landgericht der niedersächsischen Landeshauptstadt verantworten. Der 21-Jährige gilt als psychisch schwer krank und wird deshalb auch als schuldunfähig eingestuft.

Daher wird gegen den Mann in einem Sicherungsverfahren verhandelt, es geht also um eine mögliche dauerhafte Einweisung in die Psychiatrie. Er soll im November binnen einer halben Stunde zwei Männer in einer Spielhalle sowie vor dem Eingang eines Hotels in Hannover niedergestochen und tödlich verletzt haben. Er floh zunächst, wurde jedoch wenig später festgenommen.

Bereits nach der Festnahme wurde der Verdächtige nach damaligen Angaben der Staatsanwaltschaft "aufgrund psychischer Auffälligkeiten" vorläufig in eine Psychiatrie verlegt. Bei den unvermittelt erfolgten Angriffen starben zwei 45-Jährige. Zudem wurde ein Zeuge, der einem der Angegriffen in der Spielhalle helfen wollte, durch Messerstiche des Beschuldigten verletzt.

bro/cfm